TU Berlin

ArchitekturgeschichteHelmut Striffler

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Eva Seemann: Helmut Striffler

Projektskizze 

Helmut Striffler gehört zu den wichtigen Vertretern jener Epoche. Einen Namen machte er sich vor allem auf dem Gebiet des Kirchenbaus. Dort gelang ihm das, was sein Architektenkollege Josef Lehmbrock als „schöpferische Umwandlung unserer religiösen Tradition in die Sprache unserer Zeit“ (1966) bezeichnete. Davon zeugt in besonderem Maße die Versöhnungskirche in dem ehemaligen Konzentrationslager Dachau als herausragendes Beispiel eines Erinnerungsraumes, der mit größter Sensibilität in den historischen Kontext hineingedacht wurde. Doch nicht nur diese Kirche, sondern auch die  anderen Kirchen und Gemeindezentren des Mannheimer Architekten überzeugen in ihrer Stringenz und ihrer Auseinandersetzung mit den da-mals aktuellen Tendenzen im Kirchenbau.

Strifflers Architektur ist modern in der Formensprache, doch nicht modisch im Ausdruck. Er schuf seiner Zeit gemäße, innovative Räume – und dies nicht nur im Bereich des Kirchenbaus. Auch seine Umsetzung öffentlicher und privater Bauaufgaben vervollständigt das Bild eines Architekten, dessen Arbeit als „Reaktion auf ästhetische Vorstellungen und notwendige Bedürfnisse“  anzusehen ist.

Ziel der Dissertation ist nicht allein das Verfassen einer Monographie. Vielmehr gilt es, zeitcharakteristische Parameter zu erfassen, zu benennen und im Kontext des baulichen Schaffens der Zeit zu evaluieren.

 

Eva Seemann, M.A.

Vita

  • 2007 - 2011 Studium der Kunstgeschichte und Spanischen Philologie an der CAU Kiel
  • 2011-2014 Studium der Europäischen Kunstgeschichte und Byzantinischen Archäologie an der Uni Heidelberg
  • 2013 Master-Arbeit „Wohnraum für den neuen Mittelstand – die Villenkolonie im Schönberger Tal von Heinrich Metzendorf“

 

 

 

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