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TU Berlin

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Die Architektenausbildung an der Technischen Hochschule Berlin 1879-1922

Projektskizze

Die Technische Hochschule Berlin (seit 1946 Technische Universität Berlin) war seit ihrer Gründung 1879 die bedeutendste und einflussreichste Ausbildungsstätte für Architektur im Deutschen Reich. Als Nachfolgeeinrichtung der Berliner Bauakademie wurde ihre Lehre vorbildhaft für zahlreiche weitere Hochschulen im deutschsprachigen Raum.

Dem zeitgenössischen Geschmack entsprechend, bildete in den ersten Jahrzehnten das Entwerfen in historischen Stilen einen Schwerpunkt der Unterrichtsinhalte. Paradoxerweise gingen aus dieser Schule aber bereits vor 1900 Architekten hervor, die als Gründungsväter der Moderne gelten. Wie lässt sich dieser Bruch mit den bestehenden Bautraditionen und der Schritt hin zu einer „Architektur ohne Präzedens“ (Julius Posener) erklären? Was galt bis dahin als Doktrin innerhalb der Baukunst? Und ab wann sind Abweichungen von den bisherigen Studieninhalten zu verzeichnen, die in eine neue, progressivere Richtung weisen? Welche Diskussionen über Stil, Ornament und Ästhetik gingen damit einher?

Ausgehend von diesen Kernfragen beschäftigt sich die in Arbeit befindliche Dissertation mit der Architektenausbildung an der TH Berlin zwischen 1879 und 1922 als einen Ausgangspunkt für die Baukunst der Moderne in Deutschland. Dafür wird eine umfassende institutionsgeschichtliche Untersuchung vorgenommen.

 

Stefanie Fink M.A.

Vita

  • 2003-2014 Studium der Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaften an der FU und TU Berlin
  • 2014 Magisterarbeit „Scheinaltertum oder Kunstwerk? Carl Webers Ausstattung der Klosterkirche in Doberlug (1905–1909) im Spiegel der Denkmalpflegedebatten um 1900“
  • 2003-2016 verschiedene Tätigkeiten als wissenschaftliche Hilfskraft, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin

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