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ArchitekturgeschichteDenkmalpflege zwischen System und Gesellschaft – Netzwerke der Denkmalpflege im Sozialismus

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Franziska Klemstein: Denkmalpflege zwischen System und Gesellschaft – Netzwerke der Denkmalpflege im Sozialismus

Projektskizze

Forschungsgegenstand der Dissertation sind die „Netzwerke“ der Denkmalpflege der DDR. Hierbei bezieht sich der Netzwerk-Begriff sowohl auf soziale als auch politische Netzwerke und meint in erster Linie Interaktionsgeflechte. Diese sollen, unter Verwendung der Akteur-Netzwerk-Theorie, zwischen 1952-1982 untersucht und analysiert werden. Dabei stehen sowohl die Frage nach der Handlungsmacht als auch die Frage nach den Handlungsspielräumen der einzelnen Akteure ebenso wie die Charakterisierung ihrer Arbeits- und Wirkungsfelder im Fokus

Der Untersuchungszeitraum beginnt mit dem II. Parteitag der SED (1952), auf welchem  Walter Ulbricht zum „Aufbau des Sozialismus“ aufrief und endet mit dem Beschluss zum intensiven Ausbau der entwickelten sozialistischen Gesellschaft (1981).

Anhand von vier Themenkomplexen soll den  Akteuren nicht nur gefolgt werden, sondern auch anhand konkreter Restaurierungs- beziehungsweise Wiederherstellungsmaßnahmen nachgezeichnet werden, auf welche Weise es Akteuren gelingt, durch geeignete Übersetzungen ein Akteur-Netzwerk zu kreieren und zu stabilisieren.

 

Franziska Klemstein, M.A.

Vita

  • 2008-2011 Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Berlin (Freie Universität) und Amsterdam (Vrije Universiteit);
  • 2011-2014 Studium der Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie in Berlin (Technische Universität);
  • 2014 Masterarbeit zum Thema: Die niederländische „Monumentenzorg“ im Zeichen der „europäischen Neuordnung“ - Eine Untersuchung am Beispiel des Bond Heemschut

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